Modernes Infrastruktur-Monitoring hat zwei Seiten

Es braucht technisches Know-how und digitale Intelligenz.

Infrastrukturbauwerke, wie zum Beispiel Brücken, Tunnel, Versorgungsnetze oder Wasserkraftwerke sind die Lebensadern unserer Gesellschaft.

Mit zunehmendem Alter, immer höheren Belastungen durch den Verkehr und die steigende Anzahl an Extremwetterereignissen wird es immer schwieriger, die Sicherheit und Verfügbarkeit zu gewährleisten. Durch die große Anzahl solcher Bauwerke wird es immer herausfordernder, deren Zustand bzw. den Zustand der auf sie einwirkenden Umgebung in einem ausreichenden Maß zu kennen, um die Verantwortung für die Sicherheit und Verfügbarkeit übernehmen zu können. Mit den derzeitigen Monitoringsystemen ist die Generierung und Interpretation der notwendigen Daten, aufgrund der hierzu notwendigen raren und oft nicht verfügbaren Fachkräfte kaum mehr möglich. Zusätzlich stellen diese Daten meist nur einen sehr kleinen Bereich des Bauwerks dar und können somit mögliche Ursachen im Hintergrund weder erkennen noch lokalisieren.

Das Gebot der Stunde heißt: GEFAHREN FRÜHZEITIG ERKENNEN.

Moderne Monitoringmethoden, die technisches Know-how und digitale Intelligenz verknüpfen und versuchen, ein möglichst globales Bild darzustellen, können eine wesentliche Unterstützung bei der Überwachung und Diagnose darstellen.

Wichtig ist es, zu jedem Zeitpunkt den Gesamtzustand zu kennen. Das heißt, die inneren Belastungen von Untergrund, Material, Bauteilen, usw. und die äußeren Belastungen durch Verkehr, Hochwasser, Klima usw. zu erfassen, um Veränderungen der Belastungen und deren Auswirkungen erkennen zu können. Basierend auf diesen Erkenntnissen kann auf Gefahren frühzeitig reagiert werden, um Katastrophen zu vermeiden.

Dazu ist es notwendig, bereits frühzeitig, idealerweise ab Baubeginn, kontinuierlich Daten zu erheben und diese in ein Gesamtmodell einfließen zu lassen.

Punktuelle Informationen aus klassischen Monitoringsystemen bringen zwar Erkenntnisse, anhand dieser kann jedoch keine gesamtheitliche Bewertung des Zustandes abgegeben werden. Vor allem innere Veränderungen fließen bei diesen Arten des Monitorings nur bedingt in die Bewertung mit ein.

Ziel ist es deshalb, einen möglichst ganzheitlichen Istzustand abzubilden. Im Rahmen von unterschiedlichen Pilotprojekten wird bzw. wurde ein digitales ganzheitliches Infrastruktur-Monitoring aufgebaut, in dem technischen Know-How mit digitaler Intelligenz verbunden wird.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat die TIQU und die Firma Photogram eine Kooperation geschlossen. Diese Kooperation arbeitet derzeit auch aktiv an einem Tool zur Bewertung der Nachhaltigkeit.

Ihre Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihre Anmeldung war erfolgreich.

Newsletter

Melden Sie sich zu unserem Newsletter an, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir verwenden Brevo als unsere Marketing-Plattform. Wenn Sie das Formular ausfüllen und absenden, bestätigen Sie, dass die von Ihnen angegebenen Informationen an Brevo zur Bearbeitung gemäß den Nutzungsbedingungen übertragen werden